Nach der OP

Nach der OP geht es Susanne gut, erst im Januar fängt sie an Symptome anzuzeigen die wir und auch die Ärzte nicht einordnen können.
Sie bekommt Panikattacken, in ihrem Hals wäre etwas geplatzt, die Schule muss den Notarzt rufen, seit dem immer wieder Angstattacken.
Panikzustände die für uns alle sehr schwer zu ertragen sind.
Sind es die Nebenwirkungen der Medikamente, ist es die Nachwirkung der OP....Fragen über Fragen.
Susanne muss in die Klinik weil sie sich kaum noch beruhigen lässt.
Sie reißt die Augen auf hält ihren Hals und ständige Panik zu sterben. Tags wie Nachts.
Aber auch in der Klinik können die Ärzte nach zahlreichen Untersuchungen keinen organischen Grund für ihre Symptome feststellen.
Susanne zeigt immer wieder andere Körperteile die ihr weh tun, hört sie von einer Krankheit bekommt sie diese Symptome und dreht völlig ab.
So kennen wir Susanne nicht, Susanne erträgt seit vielen Jahren schon Ihre Krankheit tapfer und ohne klagen.

Wir versuchen sie zu beruhigen, die Ergotherapeutin macht Atemübungen mit Ihr um Ihre Angst in den Griff zu bekommen, aber es kommen immer wieder andere Symptome hinzu. Durch eine liebe Freundin bekomme ich einen Tipp.
Ein homöopathisches Mittel, wir geben es Susanne und sie wird ruhiger.

Im Juni, dann die ersten kleinen Anfälle, lange nicht so schlimm wie wir sie kennen.
Aber leider bleibt es dabei nicht, den ersten größeren hat Susanne in der Schule zwei weitere Folgen in der Nacht.
Eine Woche später, trotz Erhöhung des Medikamentes 3 große Anfälle an einem Tag, der letzte Abends so schlimm, das wir nicht sicher sind ob sie wieder zurückkommt.
Also wieder nach Gießen, das EEG beweist, Anfallsbereitschaft.
Marburg möchte ein erneutes Monitoring, welches jetzt im Juli noch gemacht werden soll. Kommen die Anfälle von der gleichen Stelle oder von einer anderen.
Susanne möchte keine Op mehr, wir werden sehen wie es weiter geht.